Warum du bei Hitze langsamer laufen solltest
Beim Laufen entsteht viel Wärme. Damit dein Körper nicht überhitzt, schickt er mehr Blut in die Haut und du schwitzt. Dieses Blut fehlt den Muskeln, und Schweiß kühlt nur, wenn er verdunsten kann – bei hoher Luftfeuchtigkeit gelingt das schlecht. Dein Puls steigt, und dasselbe Tempo fühlt sich deutlich härter an. Wer trotzdem stur sein Wettkampftempo läuft, bricht meist in der zweiten Hälfte ein.
Eine Auswertung von sieben großen US-Marathons (Ely u. a., 2007) zeigt: Mit steigender Wärmebelastung werden die Zeiten langsamer – schon bei den Schnellsten um mehrere Prozent, bei langsameren Läufern tendenziell noch stärker.
So rechnet der Rechner
Wir nutzen die unter Läufern verbreitete Faustregel des US-Lauftrainers Mark Hadley: Temperatur und Taupunkt werden in Grad Fahrenheit addiert. Der Taupunkt beschreibt, wie viel Feuchtigkeit in der Luft steckt – der Rechner bestimmt ihn aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Je höher die Summe, desto größer der Zuschlag auf deine Pace: