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Pulszonen-Rechner

Gib dein Alter ein – und wenn du sie kennst, deine maximale Herzfrequenz und deinen Ruhepuls. Der Rechner zeigt dir deine fünf Pulszonen fürs Lauftraining.

Alter
Ruhepuls (optional)Miss deinen Puls morgens direkt nach dem Aufwachen, noch im Liegen, über eine Minute – am besten an mehreren Tagen. Mit Ruhepuls rechnet der Rechner nach Karvonen mit deiner Herzfrequenzreserve; das passt die Zonen besser an deine Fitness an.
Max. Herzfrequenz (optional)Lässt du das Feld leer, wird die maximale Herzfrequenz aus dem Alter geschätzt (208 − 0,7 × Alter, nach Tanaka). Die Schätzung kann um 10 Schläge und mehr danebenliegen. Kennst du deinen echten Wert, z. B. aus einem Test oder einem harten Rennen, trag ihn hier ein.
Grundlagen-Puls (Zone 2)
108–125S/min
180Max. Herzfrequenz
144–161Schwelle (Zone 4)
% der HFmaxBerechnung

Deine Pulszonen

Maximale Herzfrequenz 180 S/min, geschätzt aus dem Alter. Anteile in Prozent der maximalen Herzfrequenz.

BereichPulsAnteil
Zone 1 · RegenerationGanz locker, Auslaufen, Erholungstage90–10750–60 %
Zone 2 · GrundlageLockere und lange Läufe – der Großteil des Trainings108–12560–70 %
Zone 3 · TempoZügige Dauerläufe, Marathon-Tempo126–14370–80 %
Zone 4 · SchwelleSchwellenläufe, „angenehm hart“144–16180–90 %
Zone 5 · MaximalIntervalle und Endspurt162–18090–100 %

Was bedeuten die Pulszonen?

So rechnet der Rechner

Ohne weitere Angaben schätzt der Rechner deine maximale Herzfrequenz aus dem Alter mit der Formel 208 − 0,7 × Alter (Tanaka u. a., 2001). Sie gilt als genauer als die bekannte Faustregel 220 − Alter, kann aber im Einzelfall trotzdem um 10 Schläge und mehr danebenliegen. Kennst du deinen echten Maximalpuls, trag ihn ein – dann werden die Zonen deutlich genauer.

Gibst du zusätzlich deinen Ruhepuls an, rechnet der Rechner nach der Karvonen-Methode: Die Prozentwerte beziehen sich dann auf die Herzfrequenzreserve, also den Abstand zwischen Ruhe- und Maximalpuls. Gut trainierte Läufer mit niedrigem Ruhepuls erhalten so passendere Zonen.

Puls oder Pace?

Der Puls zeigt, wie stark dein Körper gerade arbeitet – unabhängig von Hitze, Wind oder Steigungen. Dafür reagiert er verzögert und steigt bei langen Läufen langsam an. Viele Läufer steuern lockere Läufe über den Puls und harte Einheiten über die Pace. Die passende Pace für jeden Bereich findest du im Trainingspace-Rechner.

Pulsuhren mit Messung am Handgelenk sind bei Intervallen oft ungenau; ein Brustgurt misst zuverlässiger. Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat oder Medikamente nimmt, die den Puls beeinflussen, sollte seine Trainingsbereiche ärztlich abklären lassen.

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Häufige Fragen

Wie hoch sollte mein Puls beim lockeren Laufen sein?

In Zone 2, also bei etwa 60–70 % der maximalen Herzfrequenz. Mit 40 Jahren und ohne weitere Angaben sind das ungefähr 108–125 Schläge pro Minute.

Wie berechne ich meine maximale Herzfrequenz?

Eine gute Schätzung ist 208 − 0,7 × Alter, mit 40 Jahren also etwa 180. Genauer ist ein Test: nach gründlichem Aufwärmen z. B. 3 Minuten so schnell wie möglich bergauf laufen und den höchsten Wert ablesen – nur, wenn du gesund und gut trainiert bist.

Was ist die Karvonen-Methode?

Sie berechnet die Zonen aus der Herzfrequenzreserve: Ruhepuls + (Maximalpuls − Ruhepuls) × Prozent. Dadurch fließt deine Fitness über den Ruhepuls mit ein, und die Zonen liegen etwas höher als bei reinen Prozent der maximalen Herzfrequenz.